18.01.2009

Pressemitteilung der Landtagskandidatin Teuteberg

FDP-Landtagskandidatin Teuteberg:

Landtagskomplex in Potsdams Mitte beleben – Innenhof rekonstruieren

Potsdam. Im Vorfeld der morgigen Juryentscheidung erklärt die Direktkandidatin der FDP für den Wahlkreis Potsdam I (WK Nr. 21), Linda Teuteberg, die zugleich auf Platz 2 der Landesliste der Liberalen antritt:

„Die Entscheidung über den Entwurf für einen Parlamentsneubau mit Knobelsdorff­scher Stadtschlossfassade ist eine Grundsatzentscheidung. Sie bietet eine einmalige Chance, die nicht verspielt werden darf. Sie erfordert Verantwortungsgefühl und Sensibilität sowohl für die Erfordernisse der Parlamentsarbeit als auch für das Ge­samtensemble der Potsdamer Mitte. Hierbei darf das Ziel, die Potsdamer Innenstadt wieder zum pulsie­renden Mittelpunkt zu machen, nicht aus den Augen geraten. Der Landtagsneubau sowie die Bebauung in des­sen Umfeld müssen hierzu beitragen.

Dazu muss man aber auch bei der inneren Gestaltung und Raumeinteilung die richti­gen Priori­täten setzen. Der Landtagsneubau sollte ein Haus für die Brandenburger Bürger werden. Er soll Räume für eine öffentliche Nutzung bieten, so dass mehr Bür­ger an diesen Ort der Demokratie kommen und dadurch mehr Leben in die Mitte der Stadt zieht. Abgeordnete, die weitaus mehr Zeit ab- als anwesend sind und eine still vor sich hin wirkende Verwaltung leisten dies nicht. Für die Frage, ob die Pots­damer Mitte ein Anziehungspunkt für Bürger und Touristen wird, spielt die Gestaltung des Innenhofes eine zentrale Rolle. Insbesondere sollte daher der Innenhof wieder re­konstruiert werden.

Dazu kann man Raum schaffen. Man muss z.B. nicht die gesamte Landtagsverwal­tung im neuen Land­tagsbau unterbringen. Viele Aufgaben einer Landtagsverwaltung können auch von einem benachbarten Gebäude aus erbracht werden. Schließlich erfolgt heute eine Vielzahl von Serviceleistungen auf elektronischem Wege. Außer­dem müssen nicht alle Abgeordnetenbüros in diesem Bau Platz finden. Auch im Bun­destag und einigen Landtagen sind Büros und Verwaltung in unterschiedlichen Ge­bäuden untergebracht. Die Funktionsfähigkeit ist deshalb nicht eingeschränkt.

Das Engagement vieler Vereine und Potsdamer Bürger, insbesondere die großzü­gige Spende von Hasso Plattner, zeigen die große Verbundenheit der Menschen mit Potsdam und Brandenburg. Nun muss die Chance genutzt werden, das Schlossge­bäude so vorbildgetreu wie möglich wiederherzustellen.“

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